Foto: Franziska Schultheis, Berlin

An drei Tagen der letzten Schulwoche des vergangenen Schuljahres wurde unser Computerraum für ca. 20 hochmotivierte Schülerinnen und Schüler zur Ideenwerkstatt für kreative, computergesteuerte Schulprojekte. Zusammen mit den Mentorinnen und Mentoren von Wissenschaft im Dialog (gefördert von der Klaus Tschira Stiftung), denen wir an dieser Stelle herzlich danken, bekamen die jungen Tüftler den Auftrag, sich zu überlegen, was sie an unserer Schule verbessern könnten. Dabei haben sie vier sehr interessante Projekte entwickelt und vorgestellt: Gezeigt wurde z. B. ein System, bei dem die Schülerinnen und Schüler bereits vor dem Lehrerzimmer ablesen können, ob ein Lehrer anwesend ist oder nicht. Mit einem Chip können sich die Kollegen beim Hereingehen anmelden und dann signalisiert ein Licht außen am Lehrerzimmer die Anwesenheit. Ein zweites Projekt stellte eine optimierte Bühnen- und Lichttechnik dar, die automatisch auf Musik reagiert. Ein drittes Projekt realisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz eine Gesichtserkennung für Schülerinnen und Schüler, womit man verhindern könnte, dass das Schulgelände unerlaubt verlassen wird. Lässt man Datenschutzbedenken einmal außer Acht, beeindruckte diese Lösung die Zuschauer. Und ein viertes Projekt war ein automatischer Pflasterspender, der elektronisch dokumentiert, wer das Pflaster entnommen hat. Hintergrund dieser Idee war, dass unser Schulsanitätsdienst oft für Bagatellfälle gerufen wird und die Sanitäter deswegen Unterrichtszeit versäumen. An diesen drei Tagen wurde gedacht, getüftelt, gewerkelt, programmiert und eine ganze Menge fürs Leben gelernt. Herzlichen Dank an Herrn Gruber, Frau Griebel und Herrn Hühne, die zusammen mit den Mentorinnen und Mentoren von Wissenschaft im Dialog dieses Projekt zum großen Spaß der anwesenden Schülerschaft vorbereitet und begleitet haben. Es war ein voller Erfolg, der eine Wiederholung denkbar macht.

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