Satzung des Förderverein Theresianum Mainz e.V.

- beschlossen in der Gründungsversammlung vom 7. Oktober 1980

- geändert in der Mitgliederversammlung vom 12. Februar 2008

- geändert in der Mitgliederversammlung vom 06. Februar 2014

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Vereinsmitgliedschaft

1.   Der Verein führt den Namen „Förderverein Theresianum Mainz“. Er ist im Vereinsregister eingetragen.

2.   Der Verein hat seinen Sitz in Mainz.

3.   Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

1.   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Unterstützung des Theresianum in Mainz verwirklicht Ein Rechtsanspruch der Schule oder ihres Trägers wird dadurch nicht begründet.

2.   Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.   Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mit­glieder erhalten keine  Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergü­tungen begünstigt worden.

4.   Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Theresianum Stiftung mit Sitz in Mainz, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1.   Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, sowie jede juristische Person.

2.   Der geschäftsführende Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1.   Die Mitgliedschaft endet durch Tod oder Austritt aus dem Verein.

2.   Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vor­stand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Frist von zwei Monaten einzuhalten ist.

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge

1.   Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

2.   Der geschäftsführende Vorstand kann in besonderen Fällen Beträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

 

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der geschäftsführende Vorstand, der erweiterte Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 Geschäftsführender Vorstand

1.   Der geschäftsführende Vorstand ist der gesetzliche Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB; er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

2.   Der geschäftsführende Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertre­tenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und einem weiteren Mitglied; letzteres vertritt (im Innenverhältnis) den Schatzmeister und den Schriftführer, falls einer von ihnen verhindert ist.

 

a) Drei Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von
    zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt.

b) Zum Vorstand gehört ferner der jeweilige Schulelternsprecher des Gymnasium
    Theresianum in Mainz.

c) Ein weiteres Vorstandsmitglied wird vom Schulelternbeirat des Gymnasium
    Theresianum aus seiner Mitte gewählt.

d) Die Vorstandsmitglieder beschließen durch einfache Mehrheit über die Besetzung der
    Vorstandsämter gem. § 7 Nr. 2 Abs. 1.

3.   Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Vorsitzenden oder den Stellvertretenden Vorsitzenden jeweils in Gemeinschaft mit einem weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstands.

4.   Die Vertretungsmacht des geschäftsführenden Vorstands ist im Innenverhältnis in der Weise beschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über EURO 3.000,- die Zustimmung des erweiterten Vorstands erforderlich ist.

5.   Jedes Vorstandsmitglied bleibt bis zur jeweiligen Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands vorzeitig aus, so kann der erweiterte Vorstand für die restli­che Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.

 

§ 8 Zuständigkeit des geschäftsführenden Vorstands

1.   Der geschäftsführende Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit 
sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ das Vereins übertragen sind. Er hat insbe­sondere folgende Aufgaben: 

2.   a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung
    der Tagesordnung;
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des erweiterten Vorstands; 
c) Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts,
d) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.

3.   In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der geschäftsführende Vorstand 
eine Beschlussfassung des erweiterten Vorstands herbeiführen.

 

§ 9 Sitzungen und Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstands und des erweiterten Vor­stands

Der geschäftsführende Vorstand und der erweiterte Vorstand geben sich durch gemeinsamen Beschluss mit einfacher Mehrheit eine Geschäftsordnung.

Der Schulleiter des Gymnasium Theresianum nimmt mit beratender Stimme an den Sitzungen des geschäftsführenden Vorstands und des erweiterten Vorstands teil.

§ 10 Erweiterter Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands und den von der Mitgliederversammlung in gleicher Weise wie die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands hierfür gewählten Mitgliedern; er umfasst 8 Mitglieder einschließlich der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands. Ihm gehört ferner der jeweilige Vorsitzende der Vereinigung der ehemaligen Schüler und Freunde das Theresianum e.V. oder ein von ihm beauftragter Ver­treter an.

§ 11 Zuständigkeit des erweiterten Vorstands

Der erweiterte Vorstand hat die Aufgabe, über wichtige Vereinsangelegenheiten zu beraten und zu beschließen. Insbesondere ist er für folgende Aufgaben zuständig: Aufstellung des Haushalts­planes für das Geschäftsjahr; Beschlussfassung über Geschäfte mit einem Wert über EURO 3.000,- (vgl. §7 Nr. 4 der Satzung); Beschlussfassung in sonstigen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung auf Antrag des geschäftsführenden Vorstandes.

§ 12 Mitgliederversammlung

1.   In der Mitgliederversammlung hat jedes geschäftsfähige Mitglied eine Stimme. Zur Aus­übung des Stimmrechts kann der Ehegatte eines Mitglieds schriftlich bevollmächtigt wer­den, jedoch nur für jede Mitgliederversammlung gesondert.

2.   Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

 

a) Genehmigung des vom erweiterten Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das
    nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme des Jahresberichts des geschäftsführenden
    Vorstands; Entlas­tung des geschäftsführenden und erweiterten Vorstand;

b) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge:

c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des geschäftsführenden und des erweiterten  
    Vorstands;

d) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;

e) Wahl von zwei Rechnungsprüfern und Ihrer Vertreter, die für die Dauer von jeweils
    zwei Jahren gewählt und nicht vor Ablauf von zwei Jahren nach ihrer Amtsperiode
    wiedergewählt werden können.

§ 13 Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederver­sammlung stattfinden. Sie wird vom geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich durch Veröffentlichung in den Schulnachrichten oder per Post unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung das Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zuge­gangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Im Falle der Veröffentlichung in den Schulnachrichten beginnt die Frist am Tage nach der Verteilung an die Schüler. Die Tagesordnung setzt der geschäftsführende Vorstand fest

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim geschäfts­führenden Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versamm­lungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzungen der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.

Beschlüsse über Beiträge können vom 1.1.1981 an nur in einer Mitgliederversammlung, die spätestens im September stattfindet, mit Wirkung für das folgende Kalenderjahr gefasst werden.

§ 14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom geschäftsführenden Vorstand ein­zu­berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

§ 15 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertre­tenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, benennt die Versammlung den Versammlungsleiter.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn auch nur ein stimmberechtigtes Mitglied dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abge­gebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auf­lösung oder Zweckänderung des Vereins eine solche von neun Zehnteln aller Mitglieder erfor­derlich. Im Falle der Auflösung oder Zweckänderung des Vereins kann die schriftliche Zustim­mung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden, wenn die erforderliche Mehrheit in der Mitgliederversammlung nicht erreicht wurde.

Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschluss­fähig, sofern eine ordnungsgemäße Einladung erfolgte.

§ 16 Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen für die Erreichung der einzelnen Vereinszwecke werden durch den geschäfts­führenden Vorstand eingesetzt. Ihre Mitglieder müssen nicht Vereinsmitglieder sein.

Mitglieder können mehreren Arbeitsgruppen angehören.

§ 17 Auflösung des Vereins

Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der Schatzmeister vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an die Theresianum Stiftung mit Sitz in Mainz.

Die voranstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Mainz, den  06. Februar 2014

Go to top