Nach wie vor sind Frauen in der Informatik, insbesondere im Studium und in den Unternehmen, unterrepräsentiert. Daher ist es besonders wichtig, die Mädchen im frühen Alter zu fördern und das Interesse an MINT-Fächern (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften) zu wecken. Wenngleich das erste Computerprogramm von einer Frau geschrieben wurde, unterschätzen viele junge Mädchen immer noch ihre Fähigkeiten in diesen Bereichen. Die Programmierung in der Informatik ist vielmehr ein kreativer Prozess, bei dem die Umsetzung kreativer Ideen und logisches Denkvermögen eine große Rolle spielen. Mit Ada Lovelace als Vorbild wird es ab dem Schuljahr 2019/2020 erstmalig am Theresianum einen Informatik-Grundkurs für Mädchen geben. Frau Vogt freut sich sehr, dass ausreichend viele Mädchen Interesse bekundet haben und den Informatik-Mädchenkurs gewählt haben. „So eine Chance hätte ich mir zu meiner Schulzeit auch gewünscht“, so die Informatiklehrerin, die sich an ihren eigenen Informatikkurs erinnert, in dem sie damals die einzige weibliche Schülerin war.  Wir wünschen diesem Kurs zusammen mit ihrer Lehrerin einen gelungenen Start und hoffen sehr auf Fortsetzung. Herzlichen Dank an Frau Vogt für diese ausgezeichnete Initiative.

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