„So geht’s nicht weiter. Krise, Aufbruch, Umbruch“ hieß das Thema des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2018/2019. Friederike und Johannes Schwarz (beide jetzt 9g) nahmen das zum Anlass, um sich mit einem Aufbruch in ihrer eigenen Familiengeschichte auseinander zu setzen: der Auswanderung ihrer Urgroßtante und deren Mannes aus Mainz in die USA im Jahr 1930. Hierzu sichteten Friederike und Johannes nicht nur eine Familienchronik, alte Fotos, Passagierlisten und wissenschaftliche Literatur, sondern sahen auch alte Ausgaben des Mainzer Anzeigers, des Vorläufers der Allgemeinen Zeitung, durch, um sich einen Eindruck über die späten 1920er Jahre in Mainz zu verschaffen. Ihre Ergebnisse stellten sie – unterstützt von ihrer Mutter Hanne Kielholtz als Tutorin – in einer über 20-seitigen schriftlichen Ausarbeitung zusammen. Und ihre Mühe wurde belohnt, denn Friederike und Johannes gewannen einen der 18 Landespreise, die in Rheinland-Pfalz vergeben wurden. Wir gratulieren den beiden herzlich zu diesem tollen Erfolg! Im Rahmen der Neigungsgruppe zum Geschichtswettbewerb reichten außerdem auch Nelly Freytag (jetzt 9 g), Polina Kyryschuk (jetzt 8 n) und Matteo Wricke (jetzt 9 a) Beiträge beim Geschichtswettbewerb ein, und bewiesen hierbei geschichtliches Interesse, Kreativität und Durchhaltevermögen. Ihre Arbeiten nahmen mit der Nachkriegszeit, dem Mainzer Revolutionär Adam Lux und einer Flucht aus der DDR weitere Auf- und Umbrüche der Geschichte in den Blick. Herzlichen Dank auch an Frau Dr. Bopp, die diesen Wettbewerb begleitet hat.

Go to top