Einmal selbst erleben, wie Alkohol Bewegungen und Reaktionen verändert? Was passieren kann, wenn man zu schnell unterwegs oder vom Smartphone abgelenkt ist? Realitätsnah, aber ohne böse Folgen, geht das in der Verkehrswelt der ADAC Stiftung.

Ziel ist es, alle Sinne anzusprechen und die Jugendlichen für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Spiele, Selbstversuche und Quizrunden laden die Jugendlichen in den Erlebniszelten der Verkehrswelt dazu ein, den Straßenverkehr einmal aus verschiedenen Perspektiven zu erleben. Verkehrserziehung geschieht also aufgrund von Erfahrung. Mit der „Rauschbrille“ können die Schülerinnen und Schüler ganz nüchtern erleben, wie sich 0,8 Promille anfühlen. Im nächsten Zelt fahren die Besucher auf kleinen Rollern virtuell durch den Straßenverkehr und meistern alltägliche Situationen. Doch wenn plötzliche Hindernisse auftauchen, muss blitzschnell reagiert werden. Wie groß der „Tote Winkel“ tatsächlich ist, demonstriert ein Modell eines LKW. In der Rolle des Fahrers erkennen die Schüler, in welchem Bereich ein Fahrradfahrer nicht mehr sichtbar ist.

Auch das Problem Ablenkung greift die Verkehrswelt auf. Die mobile Erlebniswelt zeigt den jungen Besuchern aus der Sicht von Autofahrern, Radlern und Fußgängern, wie schnell man als jemand, der auf sein Smartphone starrt (evtl. dabei auch noch Kopfhörer trägt) zur Gefahr für sich und andere wird.

Wir wollen Schülerinnen und Schülern der Stufen 8 und 9 vom 14. bis zum 17. September 2020 diese Erfahrungen ermöglichen. Wahrscheinlich wird die pro Klasse vorgesehene Doppelstunde Corona bedingt auf 60 Minuten verkürzt, um anschließend ausreichend Zeit zum Desinfizieren zu haben. Außerdem werden die Moderatoren wohl jeweils nur mit halber Klassenstärke arbeiten.

Die Veranstaltung ist und bleibt dennoch didaktisch so wertvoll, dass sich andere Verkehrsobleute die ADAC Verkehrswelt am Dienstag, dem 15. September 2020 im Theresianum ansehen möchten.

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