Mit einem festlichen Gottesdienst in St. Irminen endete am  8. Oktober 2014 in Trier die „diözesane Phase im Seligsprechungsverfahren für den Diener Gottes Pater Johannes Maria Haw“, den Gründer des Johannesbundes. Für das Theresianum, als Schule in Ordenstradition des Johannesbundes, waren der frühere Direktor, Herr Alois Nilles, Frau Susanne Heinrigs, Ordensleute und Vertreter der Schulseelsorge anwesend.  Näheres dazu  findet man hier: >>>>>>>>

Sie ist der gute Geist unserer Schule – unsere indische Ordensschwester Maria Maliekal, die am Dienstag, dem 31. Mai 2016, auf 25 Jahre Zugehörigkeit zu den Johannesschwestern von Maria Königin zurückschauen darf. Wir gratulieren Schwester Maria sehr herzlich zu diesem Ordensjubiläum und wünschen ihr Gottes reichen Segen. Das Wirken von Schwester Maria ist für unsere Schule von großer Bedeutung. Sie ist immer da, wenn man sie braucht, immer ansprechbar, wenn es um kleinere oder größere Dienste geht, oft im Hintergrund, aber doch unübersehbar. Schwester Maria arbeitet im Neigungsgruppenbereich, ihr liegen meditative und spielerische Angebote, ihre Freude an Blumen und Gestaltung zeigt sich in der Sakristei, ihre Bereitschaft zum unermüdlichen Dienst in der Waschküche und bei vielen Veranstaltungen der Schule, auch im Einsatz für die Stiftung „Wir für Kinder in Not“ ist sie segensreich für unsere Schulgemeinschaft tätig. Dafür sind wir ihr sehr dankbar. Durch ihre Anwesenheit als Ordensfrau, die den Menschen mit ihrer Freundlichkeit zugewandt ist, gibt Schwester Maria Zeugnis für den Glauben und verkündet durch ihr Leben unseren Herrn, besonders auch für unsere Jugendlichen. Wir bitten sehr herzlich um Ihr Gebet für „unsere“ Schwester Maria. Möge sie noch lange von Ihrer Ordensgemeinschaft an das Theresianum abgeordnet werden.

Einen großartigen Erfolg hat unsere Schülerin Katharina Fliß, 7 s, (Foto) beim Siebenkampf in Leichtathletik erzielt. Katharina hat sich für die deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Jugend im August qualifiziert. Die für den USC Mainz startende Athletin hat die geforder-ten 3400 Punkte zur Qualifikation deutlich mit 3664 Punkten überschritten. Dabei stellte sie trotz Regen und Kälte sechs neue Bestleistungen auf. Ganz herzlich gratulieren wir Katharina Fliß zu diesem großartigen Erfolg und wünschen alles Gute für die Deutschen Meisterschaften.

 

In der letzten Aprilwoche des Jahres 2016 fand das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Bereich Basketball statt. Unsere weibliche Schulmannschaft (WK II) vertrat als Landesmeister das Land Rheinland-Pfalz. Am Ende standen fünf Siege und eine Niederlage auf unserem Ergebnisblock; nur der Bundessieger Berlin absolvierte das Turnier ohne Niederlage. Wir landeten auf dem neunten Platz. Wie geht das? Der Rechenschieber machte einen Strich durch einen größeren Erfolg. Am ersten Turniertag zählte der Dreiervergleich zwischen den Mannschaften aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und unserer Mannschaft und da fehlten uns drei lächerliche Punkte. Dies entspricht noch nicht einmal einem Korb pro Spiel. Doch unsere Mädchen zeigten Moral und Siegeswillen, steckten diesen Tiefschlag bravourös weg und besiegten die Mannschaften aus Sachsen, Hamburg, dem Saarland und Brandenburg mit Korbdifferenzen von weit über 20 Punkten. Ein sehr erfolgreiches Turnier, das Alina Dötsch, Franziska Neufurth, Janine Bangel, Melina Heuser, Marie Kleinert, Lara Kriebel, Carolin Schmidt, Jasmin Darvish, Jennifer Petry und Regina Pralle absolvierten. Leider konnte Laura Kleinert, die auf dem Weg nach Berlin eine wichtige Stütze war, am Bundesfinale nicht teilnehmen. Der Erfolg ist umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass bis auf die beiden erstgenannten Spielerinnen, alle den jüngeren Jahrgängen angehören und nächstes Jahr wieder nach Berlin können und wollen. Ein besonderer Dank gebührt Alexander Schoch, der diese Mannschaft bis Berlin coachte, und auch Alexandra Heuser und Carina Weßner, die diese Aufgabe in der Bundeshauptstadt mit Erfolg weiterführten. Dem Delegationsleiter Herrn Rüdiger Baier gilt ebenfalls unser Dank für sein Engagement. Wir danken allen Spielerinnen der Berlinmannschaft und sind stolz auf Euch und Euer vorbildliches Auftreten in Berlin. Denkt daran nach Berlin ist vor Berlin! 

Unsere Schülerin Delara Ditterich, Klasse 6 s, hat auch im Jahr 2016 wieder äußerst erfolgreich an der Rheinland-Pfälzischen Meisterschaft im Schwimmen in Mainz-Mombach teilgenommen. Im sogenannten Schwimm-Mehrkampf holte sie den Sieg in den fünf Disziplinen 100 m Freistil, 200 m Lagen, 200 m Freistil und 50 m Kraul-Beine sowie 400 m Freistil. Mit insgesamt 2362 Punkten schwamm sie der Konkurrenz davon und errang überlegen den ersten Platz bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Schwimmmehrkampf. Darüber hinaus stellte Delara in den Disziplinen 200 m und 400 m Freistil zwei neue Altersklassenrekorde beim Südwestdeutschen Schwimmverband auf. Wir gratulieren Delara Ditterich zusammen mit der Trainerin Leonie Schauer (Foto), die auch im Theresianum den Schwimmunterricht betreut, zu diesem großartigen Erfolg sehr herzlich und freuen uns mit ihr, ihren Trainern und den Eltern über diese ausgezeichnete sportliche Leistung. Wir sind stolz darauf, dass Delara Schülerin des Theresianum ist und wünschen ihr weiterhin viele Wettkampferfolge. 

Beim Technik Bundesranglistenturnier Mitte der Deutschen Taekwondo Union im hessischen Friedrichdorf traf sich die deutsche Taekwondo-Elite, um Ranglistenpunkte zu erkämpfen. Die 13-jährige Alina Schmitt, Klasse 8 g, (Foto) startete für den Rheinland-Pfälzischen Landeskader im Einzel der 12- bis 14-Jährigen. In einer stark besetzten Gruppe von 23 Taekwondos aus verschiedenen Landeskadern und Vereinen musste Alina von Anfang an konzentriert auftreten. Im Finale wurde Alina mit einem hauchdünnen Unterschied von nur 0,2 Punkten zur Erstplatzierten Zweite und zeigte dem mitgereisten Heimtrainer, dem Landestrainer und dem Bundestrainer ihren aktuell hohen Leistungsstand. Nachdem Alina Schmitt mit der Nationalmannschaft in einem Team mit zwei Athletinnen aus Bayern bei den British Poomsea in London erfolgreich war, startete dieses Team nun für die Bayrische Taekwondo Union und belegte wie in London einen hervorragenden zweiten Platz. Wir gratulieren Alina sehr herzlich zu diesen großen sportlichen Erfolgen und wünschen ihr weiterhin viele Erfolge.

Unsere Schülerin Alina Schmitt, Klasse 8 g, (Foto, links) hat bei der British Open Poomsae in London in Taekwondo (einer koreanischen Kampfsportart, bei der es besonders auf Hand- und Fußtechniken sowie Dynamik und Schnelligkeit ankommt) unter 26 Teilnehmerinnen aus acht Nationen der ganzen Welt in ihrer Altersklasse der 12- bis 14-Jährigen als Mitglied des deutschen Nationalkaders einen hervorragenden dritten Platz belegt. Seit acht Jahren betreibt Alina ihren Sport und wurde im Januar 2016 in die Nationalmannschaft berufen. Sie ist Trägerin des schwarzen Gürtels. Alina belegte mit einem Dreierteam beim gleichen Turnier in London sogar den ersten Platz. Wir gratulieren Alina Schmitt zu diesen herausragenden internationalen Erfolgen sehr herzlich und sind stolz, dass sie unsere Schülerin ist. Für die weitere sportliche Laufbahn wünschen wir ihr weiterhin viel Erfolg.

Am Beginn des zweiten Schulhalbjahres traf sich der Schulsanitätsdienst des Theresianum zu einem gemeinsamen Fortbildungstag. Dieser Tag fand erstmals nach dem Umzug der Ausbildungsräume der Malteser in Mainz-Hechtsheim statt. Auch die Ausbildungsgruppe der 9. Klasse nahm an dieser Veranstaltung teil.
Wie üblich wurde bereits Gelerntes, auch unter Anleitung von Herrn Alexander Frietsch und Andreas Trog von den Maltesern, mit Fallbeispielen aller Art aufgefrischt und ausgebaut. Neuen Stoff für die Gruppe lieferte Florian Jung mit einer Präsentation über das Sinnesorgan Haut im Rahmen seiner Besonderen Lernleistung (BLL). Dabei ging seine Arbeit auch auf die richtige Versorgung von offenen Wunden ein.

Die Ämter im Schulsanitätsdienst (SSD) wurden durch Wahlen neu- bzw. wiederbesetzt. So ist ab sofort Anna Sekljic für die Öffentlichkeitsarbeit und Lucas Kleinort für die Dienstplanerstellung verantwortlich. In seinem Amt bestätigt wurde Florian Jung als Leiter des SSD. Materialwart ist nun Philip Hesping. Zwischendurch stattete uns der Schulleiter, Herr OStD Caspari, einen Besuch ab, um sich über den Leistungsstand des SSD zu informieren. Für sein Kommen möchten wir ihm herzlich danken und hoffen, dass er einen guten Eindruck von der Arbeit „seines“ Schulsanitätsdienstes gewinnen konnte. Dem Malteser Hilfsdienst danken wir für seine Gastfreundschaft und fachliche Unterstützung.
Rabea Krupp, bisherige Dokumentationsbeauftragte des SSD

Immer noch stellen die 18- bis 24-Jährigen inzwischen zusammen mit den über 75-Jährigen die Hauptrisikogruppe im Straßenverkehr. Obwohl der Anteil der jungen Fahrer an der Gesamtbevölkerung nur ca. 8% beträgt, gehören ca. 20% aller Verkehrstoten und Verletzten zu dieser Altersgruppe. Verkehrserziehung ist in allen Schularten Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrages. Ein Beispiel für die konkrete Umsetzung an unserer Schule ist der 34.Verkehrserziehungstag am 20. April 2016. Referenten der Sicherheitspartner ADAC, DEKRA, Feuerwehr, MHD, Polizei, TÜV, Verkehrswacht, Experten aus dem LKA und der Justiz, sowie ein Fahrschulleiter, Unfallchirurg, Fachberater für Verkehrserziehung, Kollege am Theresianum und eine Notfallseelsorgerin bringen aus ihren Berufsfeldern Aspekte der Unfallforschung und -prävention ein. Dabei vermitteln sie nicht nur Wissen, sondern ermöglichen durch Mit-Mach-Angebote (z.B. Rettungssimulator, Gurtschlitten, Rauschbrillen-Parcours, Umgang mit Feuerlöschern) auch wichtige Erfahrungen. Ab der 3. Stunde finden ihre Angebote in zwei Doppelstunden-Blöcken für die MSS 11 und 12 statt.

Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 werden wir ein neues Gottesdienstkonzept erproben: Die Schüler der Klassenstufe 5 werden alle zwei Wochen als Jahrgangsstufe einen sog. Erzählgottesdienst feiern, anstelle der bisherigen Klassengottesdienste. Zunächst werden dabei gottesdienstliche Formen und feste Elemente eingeübt, z.B. Haltungen, freies Fürbittgebet. Es sind ökumenische Wortgottesdienste, die thematisch entlang zentraler biblischer  Perikopen durch das Alte Testament und – in Klassenstufe 6 – durch das Neue Testament führen und so ein Verständnis der biblischen Geschichte als Ganzes ermöglichen sowie die Schüler mit zentralen Personen und Ereignissen der Heilsgeschichte vertraut machen sollen. Gestaltet werden die Erzählgottesdienste jeweils von einem „Erzähler“, einem „Katecheten“, und einem „Liturgen“, der durch den Gottesdienst führt und die Stille-Einheiten anleitet. Erzählt wird aus Sicht einer der beteiligten biblischen Personen, in deren Rolle der Erzähler schlüpft. Wichtig ist auch, dabei den Ort der  Handlung, eine Szenerie vor den inneren Augen der Schüler entstehen zu lassen. Hier werden die ignatianischen Wurzeln des Konzeptes, die Nutzung von Elementen des Theaters und der inneren Vorstellung deutlich. Nach einem Jahr sollen die Erfahrungen mit dieser Form reflektiert werden. Bisherige Erfahrungen mit den Erzählgottesdiensten an anderen kirchlichen Schulen haben sehr positive Ergebnisse gezeigt. Wir hoffen, dass die – neben dem Schulseelsorgeteam – daran mitwirkenden Kolleginnen und Kollegen und insbesondere unsere neuen Fünftklässler ähnlich positive Erfahrungen machen werden.

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