Aus der Liturgie vom 27. Mai 2016:
„Stattdessen freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt, denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln.“ (1. Petr. 4,13)

Am Freitagmorgen, dem 27. Mai 2016, verstarb die Johannesschwester von Maria Königin, Schwester M. Hilaria Lechtenberg, nach kurzer Krankheit auf der Johanneshöhe in Neuwied.
Schwester Hilaria wurde am 6. Juni 1929 in Coesfeld/Westfalen als zweites von insgesamt sieben Kindern geboren.
Zunächst absolvierte die Verstorbene u.a. eine Erzieherinnenausbildung mit Schwerpunkt Montessori-Pädagogik. Am 24. Juni 1954 trat sie in die Gemeinschaft der Johanneschwestern von Maria Königin ein.
1959 kam Schwester Hilaria über Köln und Leutesdorf nach Mainz an das Theresianum in der Jägerstraße. Im Theresianum unterrichtete die sehr beliebte Lehrerin die Fächer Biologie, Bildende Kunst und Religion. Auch der Neigungsgruppenbereich lag ihr nach dem Umzug in das neue Theresianum sehr am Herzen. Hier vermittelte sie mit großer Freude den Schülerinnen und Schülern die Bildenden Künste.
Ihre Fürsorge für Kinder, die arm und notleidend sind, brachte Schwester Hilaria auch als Gründungsmitglied der Stiftung „Wir für Kinder in Not“ zum Ausdruck.
Sie selbst sagte einmal von sich, dass das lateinische Wort hilarus heiter und fröhlich bedeutet. Diese Eigenschaften trafen genau auf unsere Kollegin zu. Bis September 2007 lebte sie im Konvent der Johannesschwestern im Theresianum. Zu ihrem großen Bedauern musste sie aus gesundheitlichen Gründen ihr geliebtes Theresianum in Mainz verlassen und verbrachte ihren Lebensabend bei ihren Mitschwestern auf der Johanneshöhe in Neuwied.
Wir sind dankbar für das segensreiche Wirken mit den vielen Schülerinnen und Schülern in fast 50 Jahren am Theresianum.  Ihre den Menschen zugewandte liebenswerte Art halten wir in guter Erinnerung.
Am Mittwoch, dem 8. Juni 2016, feiert Herr Pfarrer Michael Tomaszewski um 13.30 Uhr eine Heilige Messe für Schwester Hilaria in der Schulkapelle des Theresianum. Eine gute Gelegenheit für alle, die nicht nach Neuwied mitfahren kön-nen.
Wir bitten um das Gebet für die verstorbene langjährige Kollegin und Ordensfrau. Möge Sie nun den Herrn schauen, den sie durch ihr Ordensleben verkündigt hat.

Für die Schulgemeinschaft des Theresianum
Stefan Caspari
Schulleiter

Willkommen - Einschulung

Das Theresianum in Mainz ist ein staatlich anerkanntes Ganztagsgymnasium. Seine Gründung erfolgte 1927 durch den Johannesbund e.V.  in Leutesdorf am Rhein. Zum Schuljahr 1981/82 wurde das Schulgebäude am Oberen Laubenheimer Weg in Mainz bezogen. Mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 befindet sich das Theresianum in der Trägerschaft des Bistums Mainz.

 

Das vier- und fünfzügige Gymnasium ist eine verbindliche Ganztagsschule mit unterrichtsfreiem Mittwochnachmittag.

Das Abitur kann auf dem G8/GTS-Gymnasium nach acht Jahren - mit drei vollen Oberstufenjahren nach dem Modell der Mainzer Studienstufe - erreicht werden.

Lernen in Vielfalt

Als Schule in Trägerschaft des Bistums Mainz nehmen wir zunächst katholische und evangelische Kinder auf. Das Theresianum steht in Einzelfällen auch Kindern anderer Glaubensgemeinschaften offen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das persönliche Gespräch mit der Schulleitung. Eltern und Kinder müssen bereit sein, sich mit der religiösen Erziehung an unserer Schule zu identifizieren. Dazu gehört auch die Teilnahme der Kinder am Morgenkreis und Morgengebet, am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht, an Gottesdiensten und sonstigen Schulveranstaltungen. Kinder mit Beeinträchtigungen können selbstverständlich am Theresianum angemeldet werden. In der Regel streben unsere Schülerinnen und Schüler den gymnasialen Abschluss an.

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